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NEWS
Wie schnell doch Weihnachten näher rückt!


Nach der U23-SM im September hatte ich im Spätherbst noch ein stattliches Rennprogramm. Insgesamt war ich neun Wochen praktisch nonstop unterwegs und fuhr dabei drei grosse Rundfahrten. Ende September startete ich bei der Olympias Tour in Holland in den Farben der Nationalmannschaft. Nach dem Mannschaftszeitfahren zu Beginn warteten fünf harte Tage mit viel Wind, schmalen Strassen und einem ausgezeichneten Starterfeld auf uns. Eines der wichtigsten Rennen im U23-Bereich und nicht umsonst als UCI 2.2 eingestuft. Während den sechs Tagen konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln, leider aber keine nennenswerte Resultate einfahren.
Kurz darauf startete mein Auslandabenteuer in Neukaledonien und Neuseeland. Nach einem ungeplanten Aufenthalt in Tokyo kamen wir gerade noch so rechtzeitig nach Neukaledonien, um dort die zehntägige Landesrundfahrt in Angriff zu nehmen. Für einmal war das Starterfeld mit sechzig Fahrern vergleichsweise klein und die Leistungsdichte war auch nicht sonderlich hoch. Ich startete in einem Mixed-Team mit vier Franzosen. Darunter auch der Vorjahressieger. Auf zwei Etappen fuhr ich in der Spitzengruppe bis ins Ziel und konnte jeweils den vierten Rang hinausfahren. So lag ich zwischenzeitlich auf Rang drei in der Gesamtwertung, welchen ich dann aber in den bergigeren Etappen wieder verlor. Schade reichte es nicht für einen Sieg, den so viele solche Gelegenheiten kriegst du nicht im Jahr.
Die Reise führte gleich weiter nach Neuseeland an die Tour of Southland, an welcher ich ja im letzten Jahr schon teilgenommen habe. Wiederum nahm ich das Rennen in einem Mixed-Team mit Australiern und Neuseeländern in Angriff. Die langen Etappen von A nach B auf breiten Strassen waren extrem cool zu absolvieren. Aber wiederum machte uns der Wind und das wechselhafte Wetter das Leben schwer. Zum Abschluss der Saison gelang mir kein Exploit und ich beendete das Rennen im Mittelfeld.
Diese zwei Monate auf der anderen Seite der Welt haben mir sehr gut gefallen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich durfte viele neue, äusserst freundliche und hilfsbereite Leute kennen lernen. Zudem habe ich sicherlich auch auf menschlicher Ebene einiges dazu lernen können. So lasse ich mich zum Beispiel nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen und nehme die Sachen so, wie sie eben gerade kommen. Nicht ganz einfach für einen sonst gut organisierten Sportler.

Nachdem das EKZ Racing Team per Ende 2016 aufgelöst wird musste ich mich frühzeitig nach einem neuen Team umschauen. Glücklicherweise konnte ich schnell einen Einjahresvertrag beim Team Hörmann unterschreiben. So ändert für mich im 2017 nicht viel. Das Rennprogramm ist grösstenteils identisch und die Staff- und Teammitglieder sind mir auch mehrheitlich bekannt.
Nachdem ich in der Saison 2016 weitgehend unter meinen persönlichen Erwartungen blieb machte ich mir kurzzeitig auch Gedanken, dem Spitzensport den Rücken zuzuwenden. Ich habe während der Vorbereitung auf die Saison 2016 und auch während des Jahres auf dem Papier keine nennenswerte Fortschritte gemacht, was doch sehr deprimierend ist. Ich entschied mich dann aber doch noch mindestens ein Jahr weiterzumachen und alles zu geben, um noch besser zu werden. Der Wechsel zum Team Hörmann ist in meiner Situation das Beste was mir hätte passieren können. Zudem ist auch der Support von der Familie sowie vom Arbeitgeber nach wie vor grossartig.
21.12.2016
An der SM wieder einmal in der Spitzengruppe

Nach zwei missglückten Rennen in Le Locle und Soultz (F), bekam ich kurzfristig noch ein Aufgebot für die 4 Jours des As en Provence. Aus ursprünglich fünf geplanten Etappen wurden schlussenends nur drei durchgeführt. Die andern mussten aufgrund von „Terrorgefahr“ abgesagt werden. Ich persönlich konnte leider keine grossen Akzente setzten. Mein Highlight war das Mannschaftszeitfahren, in welchem ich bis zum Schluss mit der Mannschaft mitfahren konnte, was uns den schönen fünften Rang einbrachte. Die Abschlussetappe wurde von Teamkollege Lars Schnyder gewonnen, worüber sich das ganze Team sehr freute.
Am ersten Septemberwochenende standen zwei interessante Rennen an. Am Samstag das Mannschaftszeitfahren in La Brévine. Dieses Rennen war für das Team von hoher Bedeutung. Ich startete in der zweiten, nominell schwächeren Mannschaft. Dennoch erreichten wir hinter EKZ 1 den guten zweiten Schlussrang. Auch hier konnte ich über die volle Distanz von 84 Kilometern (!!) mit den andern mitfahren. Am Sonntag fuhr ich dann im österreichischen Schwaz das längste Rennen, welches ich je gefahren bin. Zum Glück waren es 190 relativ flache Kilometer. Den Sprung in die Spitzengruppe schaffte ich nicht und so fuhr ich das ganze Rennen über im Feld mit.

Am Sonntag stand dann endlich die U23-SM in Stäfa auf dem Programm. Schweizermeisterschaften sind immer etwas Spezielles und es kann durchaus einmal Überraschungen geben. Nach 15 gefahrenen Rennkilometern ging ich bereits in den Angriff und fuhr mit zwei Mitstreitern zum anhin bestehenden Führungstrio auf. Zu sechst konnten wir uns schnell vom Feld lösen. Idealerweise waren mit Nico Selenati und mir gleich zwei Fahrer vom EKZ Racing Team in der Spitzengruppe. Während des Rennens ging ich eigentlich davon aus, dass im weiteren Rennverlauf eine weitere Gruppe mit den grossen Favoriten zu uns aufschliessen wird. Als unser Vorsprung dann auf zwei Minuten sank, gaben wir vorne nochmals Gas und hatten schnell wieder fünf Minuten an Vorsprung. Als dann aber der spätere Sieger Lukas Spengler nach gut hundert Rennkilometern so richtig schnell den Berg hinauf fuhr, musste ich die Gruppe ziehen lassen und war auf mich alleine gestellt. Während den verbleibenden fünf Runden wurde ich immer weiter zurückgereicht und wurde schlussendlich noch 17. Enttäuschend wenn man bedenkt, dass die ersten drei Plätze an meine ehemaligen Fluchtgefährden gingen.
Im Nachhinein betrachtet kann ich über die erbrachte Leistung der drei Medaillengewinner nur staunen. Fast während des ganzen Rennens (175 Kilometer!!) fuhren sie an der Spitze und wurden bis zum Schluss nicht mehr eingeholt. Das ist wirklich eine sackstarke Leistung!!
Einmal mehr habe ich die richtige Taktik gewählt und ging früh in die Gruppe. Leider bin ich noch nicht fähig, eine so hohe Pace über viereinhalb Rennstunden zu fahren. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden und genau für das trainiere ich weiterhin fleissig.
Für mich stehen nun aufregende Wochen an. Am Ende des Monats bin ich für eine Woche in Holland an einem 2.2 Profirennen, danach geht es mehr oder weniger direkt weiter in Richtung Neukaledonien, wo ich eine weitere Rundfahrt fahren werde. Zum Saisonabschluss folgt dann gleich noch die Tour of Southland in Neuseeland, welche ich bereits im letzten Jahr gefahren bin.

16.9.2016
Kriterien sind eine Sache für sich

Endlich wieder einmal ein Kriterium! Dies dachte ich mir vor dem letzten Juliwochenende. Am Samstag reisten wir nach St. Anton am Arlberg um ein „Profikriterium“ zu fahren. Die einzigen Profis waren allerdings die vier Fahrer vom Team Vorarlberg. Schnell wurde uns klar, dass wir so fahren müssen, wie es der Veranstalter möchte. Wenig überraschend gewann dann auch Patrick Jäger vom Team Vorarlberg, welches dieses Kriterium organisiert hat. Teamkollege Lukas Rüegg durfte auf den dritten Platz fahren. Ich klassierte mich auch noch in den ersten zehn. Auf der Rangliste sind jedoch nur die ersten drei korrekt aufgelistet, die restlichen Teilnehmer wurden einfach alphabetisch unten aufgeführt.
Am Sonntag ging das EKZ Racing Team mit acht Fahrern in Olten (Kriterium) an den Start. Hier war alles offen und nichts abgesprochen. Fahrtechnik, Endschnelligkeit und die richtige Renntaktik waren hier ausschlaggebend. Ab der ersten Wertung konnten vier Teamfahrer, darunter auch ich, fleissig Punkte sammeln. Relativ früh im Rennen war klar, dass uns der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Schlussendlich belegte das EKZ Racing Team die Ränge eins bis drei. Ich wurde fünfter und Gabriel Chavanne guter sechster. Ein voller Erfolg also für das ganze Team. Besonders toll war, dass die routinierteren Fahrer uns Jungen ausgezeichnet unterstützten und das Rennen kontrollierten. Mir fehlte noch die nötige Endschnelligkeit um dann bei den Wertungssprints viele Punkte zu holen. Oftmals holte ich nur ein, zwei oder drei Punkte, was am Schluss doch deutlich nicht reichte, um aufs Podium zu fahren.
Am 6. August steht in Gansingen das nächste Kriterium auf dem Programm. Es muss sicherlich unser Ziel sein, auch dieses Rennen als Team zu gewinnen.

05.08.2016
Keine Stricke verrissen in der ersten Saisonhälfte

Nachdem ich beim Prix Valentin und beim GP Mobiliar in Kiesen gute Resultate einfahren konnte, verlief die Fortsetzung der Saison leider nicht mehr so gut. Bei den beiden Rennen mit der Nationalmannschaft, Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt U23 sowie die Tour de Berlin, konnte ich keinerlei Akzente setzen und war schlussendlich froh, mit dem Feld ins Ziel zu kommen. Leider hatte ich bei der Tour de Berlin schon auf der ersten Etappe einen Sturz, welcher zum Glück glimpflich ausging. Ärgerlicherweise stürzte ich auch eine Woche danach beim SwissEver GP in Cham-Hagendorn. Schürfwunden und Prellungen zwangen mich dazu, das Training einige Tage zu reduzieren. Bei der Profi-Schweizermeisterschaft in Martigny Ende Juni war ich auch schon sehr früh distanziert und gab das Rennen schon vor der Rennhälfte auf. Anfangs Juli war ich mit dem Team an der Côte d’Or, einer dreitägigen Rundfahrt in Frankreich. Auch hier fuhr ich leider mehr im Gruppetto als an der Spitze des Rennens. Mit einer weiteren kleineren Rundfahrt in Frankreich am Wochenende vom 16. / 17. Juli beendete ich die erste Saisonhälfte, auch hier ohne Ausreiser nach oben.
Nach fünf velofreien Tagen startete ich am Wochenende wieder mit dem Training für den Rest der Saison. Das Highlight im Herbst ist sicherlich sie U23-SM anfangs September in Stäfa. Hier wird auf einer selektiven und sehr schönen Strecke der neue Schweizermeister gesucht. Nach meinem fünften Platz um Vorjahr möchte ich auch dieses Jahr wieder ein Ausrufezeichen setzen. Im Oktober / November bestreite ich voraussichtlich noch die Tour de Nouvelle Calédonie sowie die Tour of Southland, welche ich im letzten Jahr schon gefahren bin.
Leider kann ich mir nicht erklären, warum es in diesem Jahr bislang nicht gut läuft. Trainiert habe ich sicherlich genug und die Voraussetzungen mit einem 50%-Job sind auch gegeben. Ich werde nun versuchen, neue Methoden auszuprobieren und so besser zu werden.

27.7.2016
Bis zum Osterwochenende mit Anlaufschwierigkeiten

Wie bereits geahnt, kam ich bei den ersten Rennen der Saison noch nicht so richtig in Fahrt. Beim ersten Ernstkampf in Nommay, im nahegelegenen Elsass, stieg ich bereits eine Runde vor Schluss vom Rad. Zuvor versuchte ich so gut es ging das Team bei der Nachführarbeit zu unterstützen. Regen und kalte Temperaturen machten bereits das erste Rennen zu einer echten Herausforderung.
Das zweite Saisonrennen in Wittenheim, ebenfalls ein kleines Dörfchen im Elsass, konnte ich auf Rang 35 beenden. Das Streckenprofil war komplett flach, doch wir hatten mit starkem Wind zu kämpfen. So teilte sich das Feld im Seitenwind schnell einmal in mehrere Gruppen. Ich kam schlussendlich mit der dritten Gruppe ins Ziel. Am 19. / 20. März stand bereits das erste Doppelwochenende auf dem Programm. Am Samstag ein selektives Rennen in Frankreich und am Sonntag die heimische Saisoneröffnung beim GP Crevoisier – Tour de la Courtine im Jura. Am Samstag hatte ich das erste Mal ordentliche Beine und konnte mich gut im Feld behaupten. Es resultierte der 17. Rang im Hauptfeld hinter der Spitzengruppe. Am Sonntag waren wir nur zu viert am Start. Leider verschliefen wir die entscheidende Gruppe und versuchten im Anschluss vergeblich das Loch wieder zu schliessen. Ich beendete das Rennen auf dem 59. Rang hinter dem Hauptfeld.
Die ersten vier Rennen verliefen also alles andere als positiv für mich. In Wittenheim und bei der Tour de la Courtine war ich am richtigen Ort als die entscheidenden Gruppen gingen, hatte aber nicht die Beine um zu reagieren oder dranzubleiben. In Wittenheim fuhr ich unter den Top 20 in den Seitenwind und musste dann leider das Loch reisen lassen. Dies ist natürlich sehr ärgerlich und nicht gerade förderlich für die Moral. Dennoch trainierte ich weiter intensiv und mit anständigem Umfang, was sich dann an Ostern erstmals bezahlt machte.
Am Ostersamstag belegte ich beim Prix Valentin den zweiten Rang und konnte das Renngeschehen aktiv mitbestimmen! Es waren nicht gerade viele und besonders gute Athleten am Start, was das Ganze aber nicht gerade einfacher machte. Nach dem ersten Renndrittel setzte ich mich mit drei weiteren Fahrern vom Feld ab. Da zwei davon nicht wirklich mitführen konnten, wurden wir nach dreissig Kilometern leider schon wieder von einer kleineren Gruppe eingeholt. Trotz einigen Angriffen kam es dann zum Sprint dieser kleinen Spitzengruppe. Teamkollege Lars Schnyder pilotierte mich optimal in den kurzen, steilen Schlussanstieg. Auf den finalen 50 Metern wurde ich dann leider noch abgefangen und belegte Rang 2. Im ersten Moment war ich ziemlich frustriert, da ich den Sieg eigentlich schon vor Augen hatte. Aber die Beine waren sehr gut und ich fand zu alter Stärke zurück.
Am Ostersonntag dann der erste Lauf des Tour de Suisse Cup in Kiesen. Ein wichtiges, nationales Strassenrennen auf einem flachen, aber verwinkelten Rundkurs. Bereits in der ersten von 20 Runden setzten sich acht Fahrer vom Feld ab. Unter anderem auch Gian und ich von EKZ. Fabian Lienhard zog drei Runden vor Schluss unwiderstehlich davon. Bei uns ging es also noch um Platz 2. Ich lancierte kurz vor dem Ziel eine Attacke, um Gian den Rücken frei zu halten. Er wurde guter dritter. Ich kam noch auf Rang acht. Aber dieses Rennen hat mir enorm Spass gemacht. Es ist einfach ein super Gefühl, mit den besten nationalen Elitefahrern ein Rennen so zu dominieren. Und ein Kompliment des Teamkollegen nach einem solchen Rennen geht natürlich runter wie Honig und gibt enormes Selbstvertrauen für die anstehenden Rennen. An diesem Wochenende habe ich endlich wieder gezeigt, dass ich die Cleverness habe, die richtigen Gruppen zu erwischen. Und natürlich auch die Beine dazu.
Nachdem ich am 3. April noch als einziger Teamfahrer ein tolles Rennen in Deutschland fuhr, geht es für mich am 10. April weiter mit dem Klassiker Dijon – Auxonne – Dijon über 160 Kilometer. Die flache Streckenführung und das grosse Starterfeld lassen verschiedenste Rennausgänge zu. Am 17. April geht es in Montreux weiter mit dem berüchtigten Rennen über die Kiesstrassen.
Im Mai werde ich dann nach dem heutigen Stand noch Renneinsätze mit der U23-Nationalmannschaft haben. Auf diese freue ich mich sehr und ich werde mich in der verbleibenden Zeit noch intensiv und fokussiert auf diese Rennen vorbereiten.

10.4.2016
Wichtige Kilometer im Trainingslager des EKZ Racing Team!

Leider verliefen die Saisonvorbereitungen nach dem Jahreswechsel nicht mehr optimal. Zuerst wurde ich von einer hartnäckigen Grippe zurückgeworfen. Als wäre dies nicht schon genug gewesen, musste ich anschliessend auch noch einen Weisheitszahn operativ entfernen lassen. Die Heilung dessen wurde durch langanhaltende Entzündungen enorm verzögert. Dadurch konnte ich leider im Januar nur begrenzt und mit geringer Intensität trainieren. Daher ging ich auch mit einem gewissen Trainingsrückstand ins Teamtrainingslager nach Denia. Dort konnte ich dann aber während zwei Wochen gut trainieren. Jedoch muss ich mich noch deutlich steigern, um dann bei den Rennen gute Leistungen abliefern zu können. Nach den zwei Wochen in Spanien war ich ziemlich kaputt und machte nun erst einmal eine kleine Pause. Am nächsten Wochenende geht es dann los mit einem Trainingsrennen in Brütten und dem Criterium du Printemps in Frankreich.
Im März werde ich vorwiegend an kleineren Rennen in Frankreich sowie nationalen Strassenrennen in der Schweiz teilnehmen. Ich hoffe, dass ich mich dadurch stetig steigern kann um dann bei den grossen Rennen im Sommer zuschlagen zu können.

1.3.2016
Vertrag beim EKZ Racing Team

Seit drei Wochen bin ich nun schon wieder zurück in der Schweiz. Die fünf Wochen in Neuseeland waren schlicht und einfach fantastisch und ich konnte so einiges lernen. Vieles wird mir wohl ein Leben lang in Erinnerung bleiben! Gerne würde ich auch im nächsten Jahr wieder einen Trip zu den „Kiwis“ machen J
Nun liegt der Fokus aber erst einmal auf der Vorbereitung für die Saison 2016. Man darf durchaus ein wenig stolz sein, wenn man die Möglichkeit bekommt, beim EKZ Racing Team einen Vertrag zu unterschreiben. Zweifelsohne ist EKZ momentan das beste nationale Eliteteam. In der Saison 2015 gewann man den Tour de Suisse Cup und belegte bei der Elite-SM die ersten drei Plätze. Auf mich wartet in der kommenden Saison ein guter Rennkalender, welcher einige hochdotierte Rennen beinhaltet. Der Kader umfasst insgesamt zwölf Fahrer. Es wird nicht einfach sein, sich in der Teamhierarchie nach oben zu arbeiten. Alle Teamfahrer fahren auf einem sehr hohen Niveau und wissen, wie man Rennen gewinnt.
Mein Ziel für die Saison 2016 ist es, bei nationalen Rennen im In- und Ausland vorne mitzufahren und mindestens einen Sieg einzufahren. Zudem möchte ich es natürlich ins Aufgebot für die internationalen Profirennen wie zum Beispiel der Bernerrundfahrt schaffen. Ebenfalls erhoffe ich mir eine Teilnahme an der EM oder der WM mit der Nationalmannschaft. Grundsätzlich möchte ich jedoch immer besser werden und meine Leistungsfähigkeit stetig steigern. Seit dem 1. Dezember bereite ich mich intensiv auf die neue Saison vor. Dank meines flexiblen Arbeitgebers kann ich mein Trainingspensum optimal durchziehen. Bei schlechtem Wetter werde ich sicherlich ab und zu im Tessin anzutreffen sein. Im Februar gehen wir nach Spanien ins Teamtrainingslager bevor im März die nächste Rennsaison startet!
Letzte Woche bekam ich von Swiss Cycling Bescheid, dass ich es in den U23-Nationalkadern für die Saison 2016 geschafft habe. Ich hoffe, dass ich mich mit guten Resultaten für den einen oder anderen Einsatz mit der Nati empfehlen kann. Das letzte Wort hat dann aber immer noch die Teamleitung des EKZ Racing Team.

1.1.2016
Reagieren statt agieren!

Die letzten drei Tage waren nochmals richtig schwer. Am Donnerstag stand die Königsetappe mit einem langen Schlussanstieg auf dem Programm. Nachdem ich die Spitzengruppe verpasst habe, fuhr ich mit dem Feld bis zu Fusse des Anstieges. Ich fuhr meinen Rhythmus und erreichte das Ziel als 25. Am Freitag war dann das Rennen bereits nach 3 Kilometern gelaufen. Die Spitzenteams drückten im Seitenwind aufs Tempo wodurch sich eine grössere Gruppe vom Feld ablösen konnte. Dieses kam dann mit satten 20 Minuten Rückstand ins Ziel. Am letzten Tag gab es ein Einzelzeitfahren und eine kurze Etappe zu absolvieren. Im Zeitfahren hatte ich wie erwartet keine Chancen und klassierte mich im letzten Viertel des Klassements. Die letzte Etappe war aufgrund des Rückenwinds relativ ereignislos. Auf den Schlussrunden in Invercargill lösten sich im Finale zwei Fahrer, welche dann den Sieg unter sich ausmachten. Ich belegte den 22. Rang.
Nachdem wir auch die 8. Etappe gut überstanden haben folgt nun die verdiente Saisonpause. In den nächsten zwei Wochen erkunden wir noch ein wenig die Insel und geniessen die Ruhe!